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Von uns aktuell gepflegte Arten
Es sind leider bisher nur ausgewählte Bildergalerien und Steckbriefe fertig geworden. Je nach dem, was bisher vorhanden ist, befinden sich die entsprechenden Icons unter dem Text. Durch draufklicken öffnet sich ein neuer Tab. Alle hier gezeigten Bilder habe ich selbst fotografiert und sie unterliegen natürlich dem Copyright. Sollte Interesse daran bestehen (auch in höherer Auflösung), dann müssten Sie mich kurz per Email anschreiben.
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Insekten
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Australische Gespenstheuschrecke (Extatosoma tiaratum)
Die Australische Gespenstschrecken lässt sich sehr einfach halten und vermehren; daher haben wir auch so viele. Auf Dauer gesehen sollen sie als Futter für Mantiden und Geckos oder Agamen dienen. Wenn sie als Futtertier angenommen werden, können sie aufgrund des starken Wachstums während der Entwicklung für unterschiedliche Tiere genommen werden. So lassen sich dann der Bestand gut regulieren und die Futterkosten verringern.
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Wandelndes Blatt (Phyllium celebicum)
Das Wandelnde Blatt ist ein Blattnachahmer und kommt in verschiedenen Arten vor. Die Tiere sind einfach zu halten und vermehren sich bei uns gut. Lediglich die Zeitigung der Eier bedarf einer höheren Luftfeuchtigkeit und des Achtens auf Pilzbefall. Wenn die ersten zwei Larvenstadien geschafft wurden, passiert meistens nichts mehr. Je nach Jahreszeit haben wir grüne, gelbe und braune Exemplare; meistens mischfarbig.
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Samtschrecke (Peruphasma schultei)
Diese schönen Tiere kommen in der freien Natur nur noch auf einem kleinen Areal vor. Sie lassen sich einfach halten und gut vermehren. Bei Störung stellen sie als erste Warnung ihre kleinen, roten Flügel auf und versprühen als zweite Warnung aus Poren am Hinterleib einen übel riechenden Duftstoff, der die Augen kurzfristig reizt. Ihr zweiter Namen "Peruanische Pfefferschrecke" ist wohl diesem Phänomen zuzuschreiben. Die Tiere sind erstaunlich schnell unterwegs und die Männchen kennen oftmals nur ein Ziel: Weibchen. Dementsprechend sitzt nur selten ein Weibchen "alleine" auf den Ligusterästen.
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Annam Stabschrecke (Medauroidea extradentata, früher Baculum extradentatum)
Diese einfach zu haltende Stabschrecke vermehrt sich sehr, sehr schnell und einfach, so dass der Bestand regelmäßig reguliert werden muss. Macht man dies nicht, so reguliert er sich gelegentlich durch Massensterben selbst. Diese recht dünnen Tiere können ihre Beine abwerfen, so dass der Umgang mit ihnen sehr vorsichtig erfolgen sollte. Für den Einsatz im Unterricht sind sie dennoch gut zu empfehlen. Genau wie bei den Gespenstschrecken lässt
sich hier ein ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus feststellen. Aufgrund der hohen Anzahl an sehr kleinen und fein gebauten Larven ist das Austauschen der Futterpflanzen recht zeitaufwendig. Wir lassen daher die kleingeschnittenen Brombeeräste als Bodensubstrat liegen und unterziehen das Becken dafür regelmäßiger einer Komplettreinigung.
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Indische Riesengottesanbeterin (Hierodula membranacea)
Diese Gottesanbeterinnenart wird mit ca. 9cm/7cm (Weibchen/Männchen) groß und ist damit für die Beobachtung gut geeignet, um die einzelnen Anpassungen wie z.B. die Fangbeine gut mit dem bloßen Augen sehen zu können. Derzeit fressen die Tiere noch Fruchtfliegen (Drosophila) und später werden sie entsprechend große Heimchen bekommen. Die Tiere wachsen sehr schnell und erreichen nach ca. 3,5-4 Monaten das adulte Stadium. Dabei durchlaufen die Weibchen 10 und die Männchen 9 Häutungen. Die Weibchen leben anschließend noch bis zu 8 Monate und die Männchen nur 3.
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Afrikanische Rosenkäfer (Chlorocala africana oerceni)
Dieser schöne Rosenkäfer kommt in Kenia und Tanzania vor. Unsere Unterart befindet sich noch nicht lange in deutscher Zucht, wobei sich das aufgrund seines schönen Äußeren bald ändern könnte. Je nach Lichteinfall zeigt er eine metallische Färbung in blau oder violett. Er erreicht eine Größe von 2-3cm und frisst als erwachsener Käfer reife Früchte. Ob wir ein fortpflanzungsfreudiges Pärchen dabei haben, wird sich hoffentlich bald herausstellen, da sich noch ein Käfer in seinem Kokon befindet und zwei weitere als Larven durch das Substrat krabbeln.
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Kongo-Rosenkäfer (Pachnoda marginata peregrina)
Dieser schöne Rosenkäfer kommt aus dem Kongo und ist ein Überraschungsgast bei uns. Im Zoofachhandel Aumüller habe ich Futterengerlinge gekauft, die sich in der Dose schon verpuppt hatten. Da diese Rosenkäferlarven meistens ohne genaue Artbezeichnung verkauft werden, war nicht klar, was und ob dort etwas schlüpft. Der erste Käfer ist nun da; fein.
...und viele weitere folgten ihm. Unser Bestand wechselt nun immer zwischen 0-40 Tieren plus Engerlinge.
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Spinnentiere
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Afrikanischer Kaiserskorpion (Pandinus imperator)
Der Kaiserskorpion ist ein großer, schwarzer Skorpion mit einer geringen Giftigkeit. Obwohl er nur selten Stechversuche zeigt, sollte er möglichst nicht und wenn doch, dann nur per langer Pinzette gehandelt werden. Gefüttert wird er mit allem, was da ist und zwischen die großen Scheren passt. Meistens sind dies Heimchen und verschiedene Grillenarten. Darüber hinaus kann man sie gelegentlich beim Trinken aus kleinen, flachen Wasserschalen beobachten. Skorpione sind allerdings keine Tiere, die man als Einsteiger pflegen sollte! Bei uns werden die Tiere nur von mir gehandelt und die Becken sind per Schloss gesichert.
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Schlangen
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Kornnattern (Pantherophis guttata)
Unsere zwei jungen Kornnattern (0,0,2) zeigen die Farbformen blackalbino motley (dunkel) und vermutlich redalbino. Da die Tiere aber nicht auf eine spezielle Färbung und Zeichnung gezüchtet wurden, ist dies eher eine Vermutung. Kornnattern bieten sich aufgrund ihres schönen Äußeren und ihres meistens sehr friedlichen Gemüts für die Schule an. Die Tiere selbst sind vor allem dämmerungsaktiv; fressen bei uns aber zu jeder Zeit des Tages begierig. Ein gelegentliches Handling
am Tage hat aber bisher keine Probleme gezeigt.
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Königspython (Python regius)
Unser junger Königspython ist ein Männchen und zeigt schön die charakteristischen Unterschiede zwischen den Riesenschlangen und Nattern auf. Aufgrund seines ruhigen Gemüts ist er problemlos zu handeln und hat sich bisher immer vollkommen friedlich gezeigt. Das namensgebende Einrollen (Ballpython) zeigt er ebenso wenig, wie das oft zu beobachtende schwierige Fressverhalten. Man kann ihn sogar auf der Hand halten und er greift aus dieser Position langsam vorbeilaufende Mäuse, die er dann im Terrarium frisst.
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Echsen und Agamen
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Bartagamen (Pogona vitticeps)
Derzeit bevölkern zwei stets hungrige Bartagamen (2,0) unser Trockenterrarium und verspeisen neben Heimchen, Grillen, Zoophobas und Heuschrecken gerne Australische Gespenstheuschrecken, so dass deren Bestand gut reguliert werden kann. Die Futtertiere werden regelmäßig mit Mineral- und Vitaminpräparaten bestäubt und außerdem stehen fast immer frisches Obst und Gemüse sowie verschiedene andere pflanzliche Kost in einer Schale bereit, damit es den Tieren an nichts mangelt. Frisches Wasser gibt es natürlich auch.
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Weichtiere
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Achatschnecken (Achatina fulica)
Die Achatschnecken stammen aus Afrika und werden in verschiedenen Arten in Europa gezüchtet. Die Tiere sind wenig störanfällig und fressen erstaunliche Menge an Grünzeug. Die Schneckenzucht als Nahrungslieferant für Feinschmecker wurde zwar in Europa probiert, hat sich jedoch nicht durchgesetzt. Unsere Nachzuchten werden regelmäßig abgegeben bzw. als Skinkfutter verkauft.
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Arten, die wir derzeit nicht mehr in der Schule pflegen
Die folgenden Arten pflegen wir derzeit nicht in der Schule, jedoch z.T. zu Hause oder nur in Form von bisher ungeschlüpften Eiern.
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Insekten
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Kleine Teufelsblume (Blepharopsis mendica)
Die Kleine Teufelsblume ist eine Fangschrecke, die sich gut vermehren und halten lässt. Aufgrund ihrer Farbänderung im Laufe der Entwicklung und durch ihre Größe ist sie für den Unterricht eine interessante Art. Um die Gefahr zu verringern, dass das Männchen vor bzw. nach der Paarung gefressen wird, sollte man dem Weibchen eine große Grille geben und das Männchen erst anschließend aufspringen lassen. Auf dem Foto lassen sich deutlich die breiteren Antennen des Männchens erkennen.
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Kleine Astmantis (Popa spurca crassa)
Die Kleine Astmantis ist ein Astnachahmer und im trockenen Geäst kaum zu entdecken. In der Haltung etwas anspruchsvoller als die Teufelsblume, aber aufgrund des ansprechenden Äußeren dennoch sehr zu empfehlen.
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Geistermantis (Phyllocrania paradoxa)
Diese mittelgroße Gottesanbeterin ist leicht zu haltenund zeigt ein interessantes Äußeres. Aufgrund ihrer Größe ist sie gut in kleineren Terrarien oder improvisierten Terrarien gut zu pflegen. Bei genügend Futtertieren und ausreichend Platz können mehrere Tiere gemeinsam gepflegt werden.
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Sphodromatis viridis
Diese sehr große Gottesanbeterin ist einfach zu halten und vermehrt sich u.a. parthenogenetisch. Sie kann problemlos bei Zimmertemperatur gezüchtet werden und frisst alles, was in die Fangarme passt. Das kann auch mal ein Finger des Pflegers sein...
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Dreihornkäfer (Chalcosoma atlas)
Der flugfähige Dreihornkäfer ist ein stattlicher Vertreter der Käfer. Er kommt in tropischen bis gemäßigten Zonen Malaysias vor. Temperaturen von ca. 28°C und eine relative LF von über 70% werden bevorzugt. Tagsüber buddeln sich die Tiere gerne im Boden ein und suchen nachts gerne Felder (z.B. Zuckerrohrfelder) auf. Dort fressen sie Pflanzen und gerne überreifes Obst.
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